Ernährungsprogramme

Viele unserer Programme versorgen gefährdete Kinder in Ausbildungseinrichtungen mit Mahlzeiten. In der Schule Lebensmittel zu erhalten, hilft bei der Ausrottung des Hungers und fördert die Einschulung und weitere Ausbildung. Infolgedessen brauchen gefährdete und verwaiste Kinder auch nicht mehr auf den Straßen zu betteln, um zu überleben. Andere von der WKV unterstützte Programme haben als Zielgruppe Kinder, die in Slumgebieten leben. Weltweit leben schätzungsweise eine Milliarde Menschen in Slums. Bis 2030 wird diese Zahl gemäß den Erwartungen auf zwei Milliarden steigen. Slums sind voller Krankheit, Müll und gesundheitsschädlichen Bedingungen, wie tierischen und menschlichen Abfällen. Sie sind überfüllt mit hungrigen Kindern.

Die WKV unterstützt Ernährungsprogramme, die Tausenden von Kindern, welche in Slums leben und zu einem Leben in Armut verdammt sind, eine Mahlzeit pro Tag bieten.

Ihre Großzügigkeit füllt Mägen und rettet Leben.

Fast 1.000 hungrige und gefährdete Kinder bekommen dank engagierter WKV-Unterstützer warme, nahrhafte Mahlzeiten. Fünf Tage jede Woche kommen die Kinder hoffnungsvoll und hungrig an verschiedenen Orten in Buchanan an. Das Ernährungsprogramm richtet sich an Kindern im Alter von drei bis fünfzehn Jahren. Für die meisten ist dies die einzige beständige Nahrungsquelle.

Eine entscheidende Komponente des Leistungsmodells der WKV ist die Versorgung von Waisen und gefährdeten Kindern mit Mahlzeiten in einem erzieherischen Rahmen. Dank Ihrer Unterstützung erhalten fast 400 Kinder in Addis Abeba eine Ausbildung und tägliche nahrhafte Mahlzeiten. Die an dem Programm beteiligten Kinder haben auch Zugang zu Gesundheitspflege und Medikamenten.

Die WKV. unterstützt gefährdete und notleidende Kinder in Thailand und Burma (jetzt Myanmar) durch zahlreiche Programme in Phuket, Thailand. Zwei von der WKV unterstützte Vorschulprogramme geben Kindern, die in Armut leben, die Chance, jeden Tag die Schule zu besuchen, eine tägliche Mahlzeit, richtige Ernährung und medizinische Behandlung und Versorgung zu erhalten. Ein Programm versorgt die burmesischen Kinder und das andere die thailändischen.

Hunderte von hungrigen Kindern profitieren an vier Tagen jeder Woche von warmen und nahrhaften Mahlzeiten, die im Rahmen unseres von der WKV unterstützten Ernährungsprogramms in dem vernachlässigten und verarmten Slum von Kambi Teso serviert werden. Für viele der am Programm teilnehmenden Kinder ist es ihre einzige Mahlzeit des Tages.

Unser von der WKV unterstütztes Programm im Gebiet Lusaka, Sambia, bietet Ausbildungsmöglichkeiten in Verbindung mit einer täglichen ausgewogenen und nahrhaften Mahlzeit für etwa 350 Kinder im schulpflichtigen Alter einer kommunalen Schuleinrichtung. Ohne die Unterstützung durch die WKV hätten diese Kinder keine Gelegenheit, zur Schule zu gehen. Die meisten von ihnen haben entweder Eltern mit geringem Einkommen oder überhaupt keine Eltern. Die mittags ausgegebene Mahlzeit ist für finanziell schwache Familien und Waisen ein Lebensretter. Die meisten dieser Kinder werden von der Regierung als "gefährdet" eingestuft, und dies bedeutet Unterernährung, Krankheit, Elend und Tod.

In Garissa, gelegen im Nordosten von Kenia, sind die Auswirkungen der schweren Dürre offenkundig. Es ist heiß und trocken. Die staubigen Straßen sind übersät mit den Kadavern von Ziegen, Kühen und Kamelen. Auch die Flussbetten sind ausgetrocknet. Der Tana River, der durch die Stadt Garissa fließt, hat einen gefährlich niedrigen Wasserstand. Aus der Luft sehen die ausgetrockneten Nebenflüsse wie braune Schlangen aus, die sich durch das ausgedörrte Land winden.

Die Welt Kinder Vereinigung speist täglich mehr als 2.000 hungrige Kinder, die in einigen der größten, berüchtigtsten Slums und verarmten Gebieten Afrikas leben, darunter die Slums von Makindu, Garissa, Kambi Teso und der Kibera-Slum. Der Slum von Kibera ist für sein hohes Aufkommen an Typhus, Cholera, Malaria und Kriminalität bekannt. Dort gibt es weder Flora noch Fauna. Der Irrgarten aus Baracken, Abfällen und Müll besitzt keinerlei Gärten, grüne Bäume oder auch nur einen organisierten.

Ostafrika leidet unter der schlimmsten Hungersnot und Dürre der letzten sechzig Jahre. Menschen, Vieh und Tierherden sterben am gesamten Horn von Afrika. Die WKV hat als Reaktion auf die Krise und die überwältigende Anzahl von Flüchtlingen aus Südsomalia, die auf der Suche nach politischem Frieden, Nahrungsmitteln und Wasser in das benachbarte Kenia fliehen, Lebensmittelhilfe geleistet.